Poken – Alternative zur klassischen Visitenkarte
daniel.kral 26. Mai 2009
Ich bin jetzt schon seit einiger Zeit Besitzer eines Poken und finde es klasse! Es gibt 14 Verschiedene Figuren und vom Zombie über den Panda bis zum Ninja ist eigentlich alles Wichtige dabei. Und alle verbindet ihre weiße Hand. Aber was ist das Poken überhaupt?

Das Poken ist ein kleiner Schlüsselanhänger mit meinen Kontaktdaten. Diese sind auf einem Mikrocontroller gespeichert und können über einen Funkchip auf andere Poken übertragen werden. Es wird also keine Visitenkarte mehr überreicht, sondern die Schlüsselanhänger kuscheln für ein paar Sekunden miteinander. Nach erfolgreichem Austausch blinken die weißen Hände grün auf um dies zu signalisieren. Nach maximal 64 Kuscheleinheiten schließe ich es an einen Rechner an und kann auf doyoupoken.com meine neuen und alten Kontakte betrachten um schließlich zu entscheiden, ob ich die Neuen hinzufüge oder lösche. Egal ob ich die Personen auf der Seite bestätige oder nicht, ich habe vorher die Möglichkeit die auf der Poken-ID hinterlegten Daten zu betrachten um direkt eine Kontaktanfrage in einem weiterem Social Network zu stellen.
Da lediglich die Poken-ID im Chip gespeichert ist, bietet sich hier eine interessante Möglichkeit. Ich kann mehrere Profile anlegen und diese z.B. auf die Geschäftswelt oder mein Privates Umfeld optimieren. Nicht jeder muss ja mein Flickr-Album kennen und meine Freunde interessiert herzlich wenig mein LinkedIn-Profil.

Um dem ganzen einen weiteren spielerischen Reiz zu geben sammelt man Punkte. Diese gibt es wenn ihr poked und mehr wenn ihr mit jemanden zum “ersten Mal” ankuschelt. Je mehr Punkte ihr habt, desto mehr Vorteile erhaltet ihr. Zum Beispiel steigender Rabatt für Einkäufe oder Promocodes. Auch wenn Poken bisher den Markt nicht erobern konnte, ist es trotzdem ein Spass. Leider ist man mit den meisten Kontakten bereits verknüpft. Aber vielleicht wird es noch ein Renner.

