Die Internetsperre

21. Juni 2009

In den letzten Tagen habe ich festgestellt, dass viele gar nicht wissen wie die Internetsperre funktioniert. Nicht jeder beschäftigt sich intensiv mit der Materie Computer. Sie arbeiten einfach nur damit. Leider hat von diesen auch kaum jemand nachgefragt. Unter dem Aspekt Kinder zu schützen waren viele bereit es einfach hinzunehmen, anstatt auch mal zu fragen wie es eigentlich funktioniert. Das Ziel Kinderpornographie im Internet zu sperren wird ja erreicht. Aber wie geht das denn nun? Um das ganze nachzuvollziehen müssen wir erstmal verstehen wie es bisher läuft, wenn wir eine Website aufrufen.

Wenn wir eine URL in der Adressleiste eingeben, findet eine Namensauflösung statt. Namensauflösung? Ja, ganz einfach. Jeder Rechner hat eine IP-Adresse unter welcher er erreichbar ist. Nur können wir uns nicht ganz so gut Zahlen merken. Wir haben da lieber Texte, daher gibt es die URL. Wenn wir also eine URL eingegeben haben, schaut der Computer bei einem DNS-Server nach, welche IP-Adresse zu dieser gehört.
google.de --> 74.125.77.104
Dann sendet er seine Anfrage an die IP-Adresse und baut die Verbindung zu diesem Computer auf. Danach erscheint auch schon die Website.

Wo setzt jetzt die Internetsperre an? Ganz einfach, bei der Namensauflösung. Wie geben wieder eine URL in die Adressleiste ein und der Prozess beginnt von vorne. Nur dieses Mal haben wir eine gesperrte URL verwendet. Nun liefert uns der DNS-Server nicht mehr die eigentliche IP-Adresse unseres wahren Ziels, sondern die IP-Adresse des lustigen roten Stop-Schilds.
url-mit-strafbarem-inhalt.de -> Stop-Schild
Damit geht unsere Anfrage an den Computer des Stop-Schilds und dieses erscheint im Browser. Kein Hexenwerk und es ist wirklich ein einfaches Prinzip.

Leider ist der brisante Inhalt weiterhin im Internet erreichbar! Man schaut lediglich nicht mehr hin bzw. jemand steht davor und sagt: „Da ist was schlimmes!“. Das Ziel, die Website nicht aufrufen zu können, ist erreicht. Zumindestens kurzfristig.

Wie? Kommt man trotzdem an die Website? Ja. Man nimmt einfach einen anderen DNS-Server, welcher nicht diese Sperrlisten pflegt. Dazu gehören zum Beispiel die DNS-Server der Universitäten sowie von kleineren Providern. Evtentuell nimmt man auch einfach einen DNS-Server aus einem anderen Land. Es gibt davon ziemlich viele und wir haben somit eine angenehme Auswahl. ;) Einen davon einzutragen dauert nur ein paar Sekunden und dazu muss man nicht wirklich Technik afin sein. Somit kann man auch wieder alle gesperrten Seiten aufrufen.

Na gut, hier noch ein kurzes Video ein wie man den DNS-Server ändert bzw. einen einträgt.

Wie gut dieses Sperr-Verfahren ist, sollte nun jeder für sich selbst entscheiden.

Zum guten Schluss noch die Sendung mit der Maus! Zwar schon etwas älter, aber eine sehr gelungene Variante das Internet zu erklären. Man muss es einfach mal gesehen haben und außerdem wird das ganze Spektakel von oben nochmal gezeigt. :)

Poken – Alternative zur klassischen Visitenkarte

26. Mai 2009

Ich bin jetzt schon seit einiger Zeit Besitzer eines Poken und finde es klasse! Es gibt 14 Verschiedene Figuren und vom Zombie über den Panda bis zum Ninja ist eigentlich alles Wichtige dabei. Und alle verbindet ihre weiße Hand. Aber was ist das Poken überhaupt?

Poken - Panda

Das Poken ist ein kleiner Schlüsselanhänger mit meinen Kontaktdaten. Diese sind auf einem Mikrocontroller gespeichert und können über einen Funkchip auf andere Poken übertragen werden. Es wird also keine Visitenkarte mehr überreicht, sondern die Schlüsselanhänger kuscheln für ein paar Sekunden miteinander. Nach erfolgreichem Austausch blinken die weißen Hände grün auf um dies zu signalisieren. Nach maximal 64 Kuscheleinheiten schließe ich es an einen Rechner an und kann auf doyoupoken.com meine neuen und alten Kontakte betrachten um schließlich zu entscheiden, ob ich die Neuen hinzufüge oder lösche. Egal ob ich die Personen auf der Seite bestätige oder nicht, ich habe vorher die Möglichkeit die auf der Poken-ID hinterlegten Daten zu betrachten um direkt eine Kontaktanfrage in einem weiterem Social Network zu stellen.

Da lediglich die Poken-ID im Chip gespeichert ist, bietet sich hier eine interessante Möglichkeit. Ich kann mehrere Profile anlegen und diese z.B. auf die Geschäftswelt oder mein Privates Umfeld optimieren. Nicht jeder muss ja mein Flickr-Album kennen und meine Freunde interessiert herzlich wenig mein LinkedIn-Profil. ;)

Poken - Profil

Um dem ganzen einen weiteren spielerischen Reiz zu geben sammelt man Punkte. Diese gibt es wenn ihr poked und mehr wenn ihr mit jemanden zum “ersten Mal” ankuschelt. Je mehr Punkte ihr habt, desto mehr Vorteile erhaltet ihr. Zum Beispiel steigender Rabatt für Einkäufe oder Promocodes. Auch wenn Poken bisher den Markt nicht erobern konnte, ist es trotzdem ein Spass. Leider ist man mit den meisten Kontakten bereits verknüpft. Aber vielleicht wird es noch ein Renner.

GPS Mission – Endlich mal wieder raus!

19. Februar 2009

Vor ein paar Tagen habe ich bereits GPS Mission im App-Store entdeckt, gratis geladen und direkt ausprobiert. Jetzt komme ich auch mal endlich dazu, über dieses coole App zu bloggen.

Wer gerne draußen und unterwegs ist, der sollte sich passend zum Frühling und dem guten Wetter diesen Spass gönnen. Mit GPS Mission könnt ihr mit Eurem iPhone 3G auf Schatzsuche gehen. Ihr habt die Möglichkeit einfach etwas spazieren zu gehen und dabei Gold zu sammeln, oder da dies auf Dauer etwas langweilig wird gibt es Missionen zu erfüllen. Bei den Missionen müsst ihr unterschiedliche Waypoints anlaufen und erhaltet am Ende die Option eine digitale Trophäe zu kaufen. Dadurch bekommt das Gold sammeln auch einen gewissen Sinn. Diese Missionen unterteilen sich in Schnitzeljagden, Krimis, Zeitreisen oder Guides. Dadurch könnt ihr eure Stadt auf eine neue Art und Weise entdecken.

Bei GPS Mission könnt ihr auch selber Waypoints mit Fotos setzen um interessante Orte zu markieren. Diese Waypoints könnt ihr online auch kombinieren um eigene Missionen für die Community bereitzustellen. Auch bietet die App an, andere Spieler auf der Karte anzuzeigen. Hoffentlich konnte ich bei ein paar von euch das Interesse wecken es auszuprobieren. Vielleicht trifft man sich ja auf einer Mission. :)

GPS Mission - Start Waypoint GPS Mission - Zielgerade GPS Mission - Mission Complete!

10 besten iPhone Apps

17. Januar 2009

Ich saß letztens in unserem Büro und überlegte, was mir an Software auf dem iPhone noch fehlt. Man muss sich ja vor den Klausuren im Studium etwas ablenken. Man räumt auf, sortiert Unterlagen (Paper und e-Paper) die das Studium betreffen. Da kam ich auf die Idee, wie so viele andere auch, mal eine Liste zu schreiben mit den 10 besten Apps für mein iPhone. Meine Favoriten sind alle  kostenlos im App-Store erhältlich. Ich hab eigentlich noch viel mehr installiert, aber diese 10 Apps nutze ich am meisten.

10 besten iPhone Apps

MobileFiles
Wer bei MobileMe einen Account hat, für den ist dieses Programm Pflicht. Ihr bekommt Zugriff auf eure Dateien und Ordner, die ihr auf Eurer iDisk gespeichert habt. Um einen schnelleren Zugriff auf eure Dateien zu haben, besteht die Möglichkeit diese lokal zu speichern. Ganz besonders praktisch für Straßenbahnpläne und Unterlagen die das Studium betreffen. :)

Unterstützte Dateiformate:
.jpg, .png, .tiff, .gif, .svg, .doc, .docx, .xls, .xlsx, .ppt, .pptx, .pdf, .html, .mht, .txt

Leider ist die kostenlose Version im Gegensatz zu der MobileFiles Pro nicht in der Lage iWork-Dateien anzuzeigen.

Evernote
Notizen synchron halten, dafür ist dieses App gemacht. Bei Evernote pflegt ihr eure Notizen online und hab somit immer eine Möglichkeit alles unterwegs zu notieren um nichts zu vergessen. Das Besondere an diesem Service finde ich die Suche. Es werden nicht nur Texte durchsucht, sondern auch jene in den aufgenommenen Bildern. Sehr nützlich das Ganze!

fring
Wenn man schon unterwegs online ist, dann möchte man auch erreichbar sein. Mit fring kann man seine Instant Messenger wie Skype, Google Talk, ICQ, usw. nutzen. Für VoIP braucht man eine WiFi-Verbindung, jedoch langt zur Not GPRS um ein paar Nachrichten zu verschicken. Eine super Sache!

Wikipanion
Diese App braucht nicht viel Erklärung. Einfach und simpel auf Wikipedia zugreifen. Es ist einfach Pflicht, dieses App zu haben.

Twinkle
Ein sehr schicke und gute Twitter-App. Man kann seine Tweets verfassen und aktuelle Tweets seiner Freunde lesen. Eine nette Sache finde ich, dass das Programm in der Lage ist Tweets aus der Nachbarschaft anzuzeigen. Lustig um Leute aus der Umgebung kennenzulernen.

Pixelpipe
Hier ist die ultimative App um seine Fotos hochzuladen. Flickr, facebook, Picasa, Twitpic und viele weitere Social Networks sind integriert. Ihr habt die Möglichkeit euren Bildern Titel und Beschreibung zu geben, sowie über Tags zu bestimmen auf welches Social Network sie hochgeladen werden sollen.

Qype
Fremde Stadt, man ist hungrig und durstig. Wo krieg ich jetzt was Leckeres her? Mit Qype ist man in der Lage sich Cafes, Restaurants und andere Orte (Krankenhäuser, Banken, usw.) zu finden. Es besteht die Möglichkeit sich über GPS zu lokalisieren oder man trägt einfach die Stadt ein. Die Alternative zu AroundMe. Als eindeutiger Vorteil empfinde ich die Bewertungen zu den Orten, welche bei AroundMe nicht exisiteren. So kann man sich ein paar schlechte Erfahrungen sparen. Ich bin natürlich auch bei Qype registriert um Bewertungen verfassen zu können.

Last.fm
Diese App ist ein Internet-Radio. Einfach nur ein Internet-Radio? Nein, nach Wikipedia (andere App weiter oben ;) ) ist es eine „personalised online radio station“. Ihr gebt der App ein Tag oder einen Künstler ein und bekommt passende Musik gespielt. Dann habt ihr folgenden Optionen:
„Bannen“ Nie nie nie wieder!
„Lieben“ Ein schönes Lied, bitte mehr!
„Weiter“ Darauf hab ich grad nicht so Lust.
Oder das ganze einfach laufen lassen und die Musik genießen. Interessant wird das Ganze, wenn ihr dann euren Musikgeschmack mit dem eurer Freunde vergleicht.

Shazam
Kennt jeder, oder? War auch schon in der iPhone TV-Werbung zu sehen. Für die Unwissenden unter euch. Ihr seid unterwegs, hört ein Lied und wisst leider nicht Interpret und Titel. Dafür ist dieses App! Einfach ein paar Sekunden aufnehmen und ihr erfahrt die gewünschten Informationen mit Links auf YouTube und iTunes. Und falls ihr mal keine Internetverbindung habt. Shazam speichert die Aufnahme und ihr könnt später die Anfrage senden.

WordPress
Wer hatte nicht schonmal das Bedürfnis von unterwegs zu bloggen. So spart man es sich auf Safari zurückzugreifen. Einmal den Blog eingerichtet und XML-RPC aktiviert, schon steht dem mobilen kreativen Erguss nichts mehr im Wege. Jedoch ist das Schreiben auf dem iPhone etwas mühsam, aber für ne kleine Geschichte langt es allemal.

Qype Anmeldung – Bewertung vom Cafe M.u.C.K.

2. Januar 2009

Ich habe auf meinem iPhone das App Qype installiert. Dieses kleine schicke Tool zeigt einem ähnlich wie bei AroundMe nennenswerte Plätze in der Nähe an. Super Sache falls man in einer fremden Stadt unterwegs ist und zum Beispiel ein schickes Restaurant sucht. Nicht nur Restaurants werden bei Qype geführt, auch Kategorien wie Hotels, Gesundheit, KFZ, usw. haben ihren Platz. Aber damit man auch etwas findet, muss sich jemand erbarmen Bewertungen zu schreiben.

Heute habe ich meinen Beitrag geleistet und mein Stammlokal Cafe M.u.C.K. in Würzburg mal bewertet. Das M.u.C.K. hat natürlich ein positive Bewertung bekommen, sonst wäre ich wohl nicht so oft dort. Die Bewertung an sich war eigentlich ein simple Sache. Man sollte lediglich darauf achten das sie anderen auch hilfreich ist.

Qype Cafe M.u.C.K. Qype Cafe M.u.C.K. Bewertung

Jetzt habe ich auch mal wieder einen plausiblen Grund durch Würzburgs Kneipen und Restaurants zu ziehen. Alles für ortsfremde Menschen natürlich. ;) Dann werde ich mich mal ranhalten, damit die Bewertung vom M.u.C.K. nicht die einzige bleibt.

Neues dickes Buch – Website Boosting 2.0

21. Dezember 2008

Letzte Woche habe ich einen neuen Wälzer bekommen. Website Boosting 2.0 von meinem Professor in E-Commerce Dr. Mario Fischer. Natürlich inklusive einer Signatur. ;) Bisher hab ich ein paar Kapitel gelesen und ich komme mir vor wie in einer seiner Vorlesungen. Das ist jetzt nicht schlechtes. Die Wortwahl ist eher lockerer als in anderen Fachbüchern, jedoch wird es so nie langweilig! Wer die Vorlesungen kennt, der weiß sofort das es ein Spaß wird dieses Buch zu Ende zu lesen. Also ein ++ für das Buch.

Eine weitere interessante Tatsache ist, dass sich der Stoff mit dem aus der Vorlesung stark überschneidet. Also ne indirekte Klausurvorbereitung. Aber man lernt ja für das Leben und nicht für die Klausur. ;)

Website Boosting 2.0

Hier noch die passenden Links:
Mario Fischer
Website Boosting 2.0

Mac OS X 10.5.6

19. Dezember 2008

Das Update mal zu 10.5.6 installiert. Mal schauen was es bringt. Wenigstens wurde die Uptime mal wieder auf 0 zurückgestellt. ;)

 

OS X 10.5.6

Wieder mal WordPress!

15. Dezember 2008

Wer hätte das gedacht. Mein kurzer Ausflug zu Drupal ist wieder vorbei. Ich bleibe lieber bei meinem WordPress. Seit 2.7 ist es noch besser geworden und da kann Drupal einfach nicht mithalten.